„In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab." (Konfuzius)

 

Weichgewebschirurgie

Weichgewebschirurgie der Erfolgsfaktor in der Implantologie


Sichere Einheilung von Implantaten?

Inzisions- und Lappentechniken sind ausschlaggebend für die Blutversorgung und ermöglichen spannungsfreie Wundverschlüsse. Nur so erzielt man die geschlossene Wundheilung und kann Infektionen vermeiden.

Möglichkeiten zur Weichgewebeaugmentation?

Heute stehen uns allogene und xenogene Weichgewebematerialien zur Verfügung, um eine ausreichende befestigte Gingiva um das Implantat zu erzielen.

Timing für Weichgewebeaugmentation?

Der richtige Zeitpunkt für die Weichgewebsästhetik beginnt bereits mit der Zahnextraktion.

Schonende Extraktion als Voraussetzung für eine geplante Implantation

Des Weiteren werden Defizite im Weichgewebsmanagement bereits während der Inspektion, Planung und Diagnostik erkannt, so dass wir bereits in schwierigeren Fällen präoperativ für ausreichendes und gesundes Weichgewebe im Implantationsgebiet sorgen.

In der Regel gelingt uns das Weichgewebsmanagement aber auch intraoperativ. In manchen Fällen ist es jedoch unumgänglich, noch einstrahlende Zug-Wangenbändchen postoperativ, d.h. im Nachhinein zu beseitigen. Dies ist in der Regel nur ein kleiner Eingriff, der lediglich einen geringen Wundschmerz verursacht.

Bedeutung des Zahnfleisches um ein Implantat gegenüber einem natürlichen Zahn?

Natürlich sollten Sie auch wissen:  

Es gibt Nachteile des Implantats gegenüber dem Zahn

So fehlt es dem Implantat an körpereigener Abwehr. Das Implantat besitzt keine Blutversorgung. Zwischen Implantat und Knochen bildet sich kein Sulcus fluid. Damit bezeichnet der Zahnarzt das Sekret, das sich in Zahnfleischtaschen um einen natürlichen Zahn bildet und ein Zeichen dafür ist, dass eine Entzündung vorliegt.

Nach der Implantation entsteht nur ein zellarmes (1-3% Fibroblasten) und kollagenreiches (85% Kollagenfasern) „Narbengewebe“ zwischen Implantat und Knochen. Es gibt demzufolge keine Immunabwehr und somit kommt es zu einer schnellen Ausbreitung einer Entzündung, was letztendlich zu Knochenverlust führt, wenn nicht frühzeitig eine "Mucositis-Periimplantitis" diagnostiziert und therapiert wird.

deshalb:
  oberste Priorität 
     immer zahnerhaltend arbeiten

 

Dr Stoltenburg - Ästhetische Implantologie und Zahnmedizin in Berlin - ifzi

 

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